80.000 € brutto in netto 2026: So viel bleibt übrig
Ihr Nettogehalt 2026
– / Monat
– im Jahr
- Lohnsteuer
- –
- Solidaritätszuschlag
- –
- Kirchensteuer
- –
- Rentenversicherung
- –
- Arbeitslosenversicherung
- –
- Kranken- und Pflegeversicherung
- –
- PKV-Eigenanteil
- –
- bAV-Beitrag
- –
Von jedem zusätzlichen Euro Brutto gehen – an Steuern und Sozialabgaben.
Jahreswerte nach dem Lohnsteuer-Programmablaufplan 2026, ohne individuelle Freibeträge. Die tatsächliche Steuer ergibt sich aus der Einkommensteuererklärung. Keine Steuerberatung.
80.000 € brutto: Die Abzüge im Detail
| Position (pro Jahr) | Steuerklasse I | Steuerklasse III |
|---|---|---|
| Bruttogehalt | 80.000 € | 80.000 € |
| Lohnsteuer | 15.694 € | 9.496 € |
| Solidaritätszuschlag | 0 € | 0 € |
| Rentenversicherung (9,3 %) | 7.440 € | 7.440 € |
| Arbeitslosenversicherung (1,3 %) | 1.040 € | 1.040 € |
| Krankenversicherung (7,3 % + 1,45 %) | 6.103 € | 6.103 € |
| Pflegeversicherung (2,4 % kinderlos) | 1.674 € | 1.674 € |
| Netto im Jahr | 48.049 € | 54.247 € |
| Netto im Monat | 4.004 € | 4.521 € |
Was Ihr Gehalt steuerlich bedeutet
- Mit 80.000 € liegen Sie über der Versicherungspflichtgrenze von 77.400 € (2026): Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist grundsätzlich möglich – ob er sich lohnt, hängt von Alter, Gesundheit und Familienplanung ab.
- Ihr Gehalt liegt über der Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung (69.750 €): Auf jeden weiteren Euro fallen dort keine Beiträge mehr an.
- Bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Renten- und Arbeitslosenversicherung (101.400 €) fallen auf jeden zusätzlichen Euro noch 10,6 % Arbeitnehmerbeiträge an.
- Solidaritätszuschlag fällt bei diesem Gehalt in Steuerklasse I nicht an, weil die Lohnsteuer unter der Freigrenze von 20.350 € liegt.
Von einer Gehaltserhöhung um 10.000 € bleiben bei Ihnen in Steuerklasse I rund 5.196 € netto. Genau deshalb lohnt es sich, Teile des Gehalts gezielt steuerbegünstigt einzusetzen – etwa über die betriebliche Altersvorsorge oder Abschreibungen.
Was tun mit dem Rest? Ein Fahrplan für 80.000 €
- Reserve: Halten Sie drei bis sechs Monatsnettogehälter auf dem Tagesgeldkonto – bei Ihnen rund 12.012 € bis 24.024 €.
- Sparquote festlegen: Eine Sparquote von 20 % des Nettos entspräche bei Ihnen etwa 800 € im Monat – per Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang.
- Betriebliche Altersvorsorge prüfen: 3.000 € Entgeltumwandlung im Jahr kosten Sie netto nur rund 1.610 €, weil Steuern und Sozialabgaben sinken. Bis 8.112 € im Jahr sind steuerfrei (§ 3 Nr. 63 EStG). Achten Sie auf Kosten und den Arbeitgeberzuschuss.
- Basisrente nutzen: Neben Ihren Rentenbeiträgen bleiben Ihnen rund 15.946 € steuerlich absetzbarer Spielraum. Ein Beitrag von 5.000 € spart etwa 1.950 € Einkommensteuer und Soli – das Kapital ist dafür bis zur Rente gebunden.
- Langfristig investieren: Ein breit gestreutes, kostengünstiges Depot ist für die meisten der Kern des Vermögensaufbaus – mehr dazu unter Vermögensverwaltung.
- Immobilie als Kapitalanlage: Bei Ihrem Steuersatz wirken Abschreibungen besonders stark. Ob sich ein Objekt rechnet, zeigt erst die Rechnung nach Steuern und Finanzierung – siehe Rechenbeispiel AfA.
Alle steuerlichen Hebel im Überblick finden Sie in unserem Leitfaden Steuern sparen als Gutverdiener: 12 legale Hebel 2026.
Vergleich: So viel netto bei 80.000 bis 150.000 €
| Brutto | Netto / Monat | Abgabenquote |
|---|---|---|
| 80.000 € | 4.004 € | 39,9 % |
| 100.000 € | 4.836 € | 42 % |
| 120.000 € | 5.712 € | 42,9 % |
| 150.000 € | 7.071 € | 43,4 % |
Häufige Fragen
Wie viel netto sind 80.000 € brutto 2026?
In Steuerklasse I ohne Kinder und Kirchensteuer, gesetzlich versichert mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag, rund 48.049 € im Jahr bzw. 4.004 € im Monat. In Steuerklasse III sind es rund 4.521 € im Monat.
Wie hoch ist die Steuer bei 80.000 € Gehalt?
In Steuerklasse I rund 15.694 € Lohnsteuer im Jahr, zusätzlich 16.257 € Sozialabgaben. Insgesamt gehen 39,9 % des Bruttos an Steuern und Sozialversicherung.
Was bleibt von einer Gehaltserhöhung um 10.000 €?
Bei 80.000 € brutto bleiben in Steuerklasse I rund 5.196 € netto übrig – also 52 % der Erhöhung.
Wie genau ist der Rechner?
Er bildet den Lohnsteuer-Programmablaufplan 2026 ab und wurde gegen die offizielle Prüfschnittstelle des BMF abgeglichen. Nicht berücksichtigt sind individuelle Freibeträge, Steuerklassen II, V und VI sowie die spätere Einkommensteuererklärung.