PKV aufgrund hoher Einkünfte: so rechnet sich der Wechsel
Die Krankenversicherung ist in Deutschland einer der größten Kostenfaktoren auf den monatlichen Gehaltsabrechnungen vieler Angestellter. Dabei finden sich häufig auch gutverdienende Angestellte in der gesetzlichen Krankenversicherung, obwohl die Voraussetzungen für den Wechsel in die PKV gegeben sind. Ob sich die Wahl der privaten Krankenversicherung für Angestellte mit hohen Einkünften lohnt, erklären wir Ihnen in diesem Artikel. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Herausforderungen und Bedingungen mit einem Wechsel in die PKV einhergehen. Damit wissen Sie im Anschluss an unseren Artikel, ab wann Sie privat versichert sein können und wie sich der Beitrag durch ausreichend Vorbereitung optimieren lässt.
Neo Capital ist als unabhängige Finanzberatung die erste Wahl für gut verdienende Angestellte und Selbstständige. Wir unterstützen unsere Mandanten bei der steuerlich optimierten Anlage von Vermögenswerten und sichern die individuelle Situation durch bewährte Versicherungskonzepte ab. Damit betreuen wir ambitionierte Arbeitnehmer und Selbstständige vollumfänglich beim Vermögensaufbau und der Absicherung von Risiken im Alltag. Gemeinsam mit unserem Team und moderner Software analysieren wir Ihre Situation und zeigen Ihnen klare Chancen für eine bessere finanzielle Zukunft auf.
Private Krankenversicherung - wie sich Beiträge und Leistungen entwickelt haben
Bereits seit über 50 Jahren ist die gesetzliche Krankenversicherung besonders von einem Trend geprägt: steigenden Beiträgen. Seit 1970 hat sich eine durchschnittliche Beitragsentwicklung von 5,75% p.a. abgezeichnet, welche durch eine immer älter werdende Bevölkerung und weniger Beitragszahler bedingt wird. Seit dem 01.07. ist der Pflegebeitrag in der GKV gestiegen und abhängig von der Anzahl der Kinder (Tabelle anbei - Quelle: AOK-Bundesverband GbR). Der Höchstbeitrag für einen Angestellten ohne Kinder beträgt nun beispielsweise 1.007,48 EUR (AOK Baden-Württemberg). Dabei spielt besonders die Personengruppe der gutverdienenden Angestellten eine entscheidende Rolle. Sie ist es, welche durch Höchstsätze und teilweise drastische Nachzahlungen einen Großteil der Beiträge einbringt. Somit zahlen gut verdienende Angestellte und Selbstständige nicht nur für die Absicherung des eigenen Risikos, sondern tragen zusätzlich überproportional zum Gemeinwohl der übrigen Versicherten bei. Diese Diskrepanz zeigt sich bereits ab einem Jahreseinkommen von circa 66.600 Euro und sollte Grund genug sein, sich mit den Möglichkeiten der privaten Krankenversicherung auseinanderzusetzen. In der privaten Krankenversicherung steigen die Beiträge mit durchschnittlich 2,8% p.a. deutlich langsamer, als es bei der gesetzlichen Krankenversicherung zu beobachten ist. Darüber hinaus schätzen viele Versicherte die hohe Qualität der Leistungen und die teilweise günstigeren Beiträge für Familien. Oft sinkt der Beitrag hier unter die gesetzlichen Krankenversicherung. Ob ein Wechsel aus Kostengründen sinnvoll ist, sollte dabei immer individuell betrachtet werden. Mit Blick auf die Entwicklung der Beiträge sowie den Vergleich der Leistungen stellt die private Krankenversicherung eine deutlich attraktivere Wahl für die meisten gut verdienenden Angestellten und Selbstständigen dar. Mehr zum richtigen Zeitpunkt für den Eintritt in die private Krankenversicherung erfahren Sie in diesem Artikel.
Der Wechsel in die PKV und zurück zur gesetzlichen Krankenversicherung
Ein Argument vieler Arbeitnehmer gegen den Wechsel in die kosten- und leistungsoptimierte private Krankenversicherung ist die Rückkehr zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die Angst vor fehlenden Möglichkeiten hierzu ist oftmals der Grund, weshalb Angestellte einen möglichen Wechsel ausschlagen. Dabei handelt es sich um einen hartnäckigen Mythos, der sich bereits seit Jahrzehnten in unserer Gesellschaft hält. Fakt ist, dass bei Verlust des hohen Jahreseinkommens oder der Beschäftigung eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich ist. Bis zum 55. Lebensjahr gelingt dies ohne Anstrengungen, wobei es auch darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten mit speziellen Voraussetzungen gibt. Sollte das persönliche Einkommen unterhalb der Voraussetzungen der privaten Krankenversicherung liegen, können Angestellte dennoch tätig werden. Nachdem ein Wechsel in die private Krankenversicherung in den meisten Fällen angestrebt werden sollte, kann der persönliche Gesundheitszustand im Rahmen einer Anwartschaft eingefroren werden. Somit können sich Anwärter komplett auf die Erfüllung der monetären Voraussetzungen fokussieren, während die Tür in die private Krankenversicherung offen gehalten wird. Dieses Mindestmaß an Engagement sollte jeder ambitionierte Angestellte oder Selbstständige verfolgen, um seine gesundheitliche Situation frei ausrichten zu können. Um sich vor dem Eintritt ins Arbeitsleben bereits abzusichern, können auch Studenten ohne eigenes Einkommen diese Möglichkeit der Anwartschaft für einen künftig bestmöglichen Versicherungsschutz nutzen.
Neo Capital: Ihr Weg in die private Krankenversicherung
Es gibt viele Gründe, sich privat versichern zu lassen. Ob der teilweise niedrigere Beitrag, die deutlich bessere Versicherungsleistung oder der Blick auf die persönliche Zukunft: wir begleiten ambitionierte Angestellte und Selbstständige auf dem Weg zur optimalen Aufstellung der eigenen Versicherung. Um individuell mit unseren Mandanten das Beste aus jeder Beratung herauszuholen, verzichten wir auf aufdringliche Verkaufsgespräche und stellen die unverbindliche Auswahl an Versicherern in den Vordergrund. Hierbei können wir genaue Berechnungen des Preis-Leistungsverhältnisses samt Betrachtung nach Steuerabzug anstellen, ohne die individuelle Familiensituation aus den Augen zu verlieren. Einzigartig macht uns die Berücksichtigung der steuerlichen Aspekte. Wir kombinieren Versicherungen mit Bausteinen so, dass hiervon bis zu 80% von der Steuer abgesetzt werden können. Sie interessieren sich für die private Krankenversicherung und möchten Ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen? Dann bietet sich ein individuelles Beratungsgespräch mit einem unserer Experten an. Auf Grundlage sämtlicher Versicherer und Pakete berechnen wir Ihren optimalen Einstieg in die private Krankenversicherung. Hierzu blicken wir auf über 20 Anbieter und mehr als 2.000 Tarifkombinationen, um Ihnen eine unabhängige und transparente Empfehlung aussprechen zu können. Sparen Sie ab sofort mit dem Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung zu einer privaten Krankenkasse monatlich Geld und stellen Sie Ihr Vermögen langfristig auf. Wir sind Ihr Partner für professionelle und langfristige Strukturen zur persönlichen Vorsorge und Vermögensbildung.
Häufige Fragen
Ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich?
Ja, bis zum 55. Lebensjahr ist ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung problemlos möglich. Darüber hinaus gibt es ebenso Wege, wie Sie zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung gelangen. Während eine Rückkehr zur GKV nahezu immer möglich ist, kann sich die Tür in die private Krankenversicherung schnell schließen. Wir beraten Sie dazu, wie Sie sich entgegen steigender Versicherungsbeiträge privat versichern lassen können.
Wie entwickeln sich die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung?
In den vergangenen 50 Jahren sind die Beiträge um durchschnittlich 5,75% p.a. gestiegen. Dabei reichen die regulären Zuschüsse zur Krankenversicherung schon lange nicht mehr aus, was die Finanzierung auf den Rücken gut verdienender Angestellter verlagert. In der Folge trägt der eigene Beitrag nicht mehr nur die persönliche Absicherung, sondern vielmehr das Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenversicherung. Es zeichnet sich weiterhin ein Trend ab, welcher von steigenden Beiträgen bei einem teilweise sinkenden Leistungsniveau begleitet wird.
Welches Einkommen benötige ich zum Wechsel in die private Krankenversicherung?
Für den Einstieg in die private Krankenversicherung wird ein Bruttoeinkommen von mehr als 66.600 Euro vorgesehen. Das entspricht 5.550 Euro im Monat (Stand: 2023) und ist besonders für Beamte, ambitionierte Arbeitnehmer und Selbständige keine Seltenheit. Gesetzlich Krankenversicherte sollten spätestens ab diesem Jahreseinkommen in die Beratung zum Eintritt in die private Krankenversicherung gehen, um die Beitragslast zu senken und bessere Versicherungsleistungen zu erhalten.
Was macht die GKV bei Selbständigen zusätzlich unattraktiver
Als Selbstständiger haben Sie keinen Arbeitgeber, der die Hälfte des GKV-Beitrags übernehmen würde – Sie zahlen den Krankenkassenbeitrag also zu 100 % selbst. Als Angestellter in der GKV übernimmt Ihr Arbeitgeber 50 % des Beitrags. Beachten Sie, dass auf Einkünfte aus Kapitalanlagen und Vermietungen mit einfließen, welche den Beitrag schnell ansteigen lassen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die GKV weiterhin stärker im Beitrag steigen wird, als die PKV?
Die Menschen in Deutschland werden immer älter und die jungen Menschen immer weniger. Sowohl das Gesundheitssystem als auch die Gesellschaft in Deutschland sind vom demografischen Wandel des Landes betroffen. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen liegt bei 83,5, für Männer bei 78,6 – das sind 40 Jahre mehr als 1881, das Jahr, in dem Bismarck die gesetzliche Krankenversicherung eingeführt hat. Mit dem steigenden Alter der Menschen in Deutschland steigt auch die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Chronische Krankheiten, Demenz oder das Auftreten von mehreren Krankheiten zur gleichen Zeit (Multimorbidität) verursachen immer mehr Kosten, die das Gesundheitswesen zunehmend belasten werden.Den Krankenversicherern drohen in den nächsten Jahrzehnten Verluste in Milliardenhöhe, prognostizieren Experten. Diese werden nur durch langfristige Beitragserhöhungen abgemildert. Jüngere Versicherte spüren bereits die Auswirkungen der erhöhten GKV-Beiträge. Gleichzeitig müssen wir in Zukunft mit steigenden Kosten und geringeren Leistungen rechnen. Eine private Krankenversicherung kann Sie vor den unmittelbaren Auswirkungen des demografischen Wandels schützen. Denn durch die Beiträge können sie sich auf den eigenen Ruhestand vorbereiten und werden unabhängiger von der Zahl junger Versicherter.