Versicherung · 2 Min Lesezeit

Der optimale Zeitpunkt für PKV als Angestellter

Der optimale Zeitpunkt für PKV als Angestellter

Die private Krankenversicherung ist besonders aus Kreisen von Selbstständigen und Freiberuflern bekannt. Dabei ranken sich viele Mythen und Vorurteile um die PKV, welche sich aufgrund des hohen Leistungsniveaus ebenso für Angestellte lohnt. Ab wann Angestellte in die private Krankenversicherung wechseln können und was es beim Wechsel zu beachten gibt, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Neo Capital ist Ihr Ansprechpartner für Versicherungs- und Vorsorgeprodukte für gutverdienende Angestellte. Wir begleiten Beamte, Selbständige, Freiberufler und gutverdienende Angestellte auf dem Weg zur optimalen Vorsorge und beraten Sie unverbindlich zu Ihrer individuellen Situation.

So gelingt der Wechsel in die private Krankenversicherung

Wer über den Arbeitgeber die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nimmt, verzichtet auf zahlreiche Annehmlichkeiten privater Versicherer: uneingeschränkte Arztwahl, schnellere Terminvergabe sowie speziellere Behandlungsmethoden und Medikamente. Neben der besseren Leistung liegt ein zweiter Vorteil in eingesparten Beiträgen – wer mit mehr als 69.300 Euro brutto in die PKV wechselt, hat bisher meist den gesetzlichen Höchstsatz geleistet. Die gewonnene Differenz zum PKV-Beitrag kann steuerlich optimiert und gewinnbringend investiert werden; über den Zeitraum bis zum Rentenalter entsteht durch den Zinseszinseffekt ein nicht zu unterschätzendes privates Vermögen. Ein Wechsel in die PKV ist damit für viele Angestellte langfristig häufig sogar günstiger oder gleich teuer – bei deutlich höherem Leistungsniveau.

Einstiegshürde 69.300 Euro brutto (Stand: 2024)

Während Selbstständige und Freiberufler ohne finanzielle Auflagen wechseln können, benötigen Angestellte für den Eintritt in die PKV ein Bruttoeinkommen von mehr als 69.300 Euro (Stand 2024, ohne Provisionen und Boni). Wer mit weniger Einkommen trotzdem für die Aufnahme infrage kommen möchte, kann mit einer Anwartschaft den aktuellen Gesundheitszustand bis zum Aufnahmezeitpunkt einfrieren – ein späterer Wechsel zum historisch gesunden Zustand bleibt so möglich, selbst wenn währenddessen Erkrankungen oder strengere Gesundheitsfragen hinzukommen. Da rund 15 % aller Wechselwilligen aufgrund gesundheitlicher Vorbelastungen keinen Wechsel mehr vornehmen können, ist diese Sicherung des Gesundheitsstatus ein wichtiges Instrument. Ein verspäteter Wechsel nach Erreichen des Einkommensniveaus bringt dagegen nur Nachteile – bis hin zum Verlust der Eintrittschance bei neu auftretenden Erkrankungen.

Neo Capital: Ihre Gesundheit optimal versichert

Um bei der Tarifauswahl alle individuellen Risiken abzudecken, unterstützen wir Sie als unabhängige Berater mit jahrelanger Expertise und zeigen attraktive Steuer- und Investitionsmöglichkeiten der eingesparten Beiträge auf. Wir filtern für Selbstständige, Freiberufler und gutverdienende Angestellte aus rund 20.000 möglichen Tarifkombinationen und beziehen auch die finanzielle Stärke des Versicherers mit ein. Zur Auswahl des besten Tarifs und der freien Investmentmittel nutzen wir moderne Analyse-Software, um Ihren privaten Vermögensaufbau durch den Wechsel in die PKV voranzutreiben.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich der Wechsel in die PKV?

Sobald das eigene Bruttoeinkommen 66.600 Euro (Stand 2023) übersteigt, kann sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung lohnen. Wir beraten Sie gerne zu den Voraussetzungen und den Möglichkeiten für einen Wechsel oder zur Sicherung der Wechseloption durch eine Anwartschaft.

Welche Vorteile bietet die PKV einem Versicherten?

Die private Krankenversicherung bietet eine maximale medizinische Versorgung, freie Arztwahl sowie verschiedene Prämien. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung genießen Versicherte meist sofortige Termine, eine hochwertige Behandlung und bessere Konditionen. Zudem können Angestellte mit einer PKV Steuern sparen und das eigene Vermögen nachhaltig ausbauen.

Woher weiß ich, wer sich privat versichern kann?

Der Einstieg in die private Krankenversicherung unterliegt einigen Voraussetzungen. Neben einem Bruttoeinkommen von mindestens 66.600 Euro sind die Gesundheitsfragen entscheidend für die Aufnahme. Wir beraten Sie zu den Aufnahmemöglichkeiten und dazu, wie Sie eingesparte Beitragszahlungen steuerlich optimiert investieren können.

Wie haben sich die Systeme GKV und PKV in den letzten 10 Jahren in Bezug auf deren Beiträge entwickelt?

Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung sind in den vergangenen 10 Jahren im Durchschnitt um 3,4 % p.a. gestiegen. Privat Versicherte zahlten mit durchschnittlich 2,8 % Erhöhung p.a. weniger, während die Leistungsqualität nicht abnahm.

Welche Beitragserhöhungen sind bei der GKV in den nächsten Jahren geplant?

Mit der angekündigten Beitragserhöhung für 2023 und 2024 soll das Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenversicherung anteilig ausgeglichen werden. Die Beiträge steigen dafür um mindestens 0,2 bis 0,4 Prozentpunkte – ein fortlaufender Trend steigender Beiträge bei gleicher Leistung.

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